Vor einigen Tagen bekam ich meine Studentenversion von VectorWorks Maschinenbau. Primäre Motivation für mich ist die Tatsache, dass ich mich im nächsten Semester mit CAD beschäftigen muss und ich nur wenig Lust habe, mit Windows zu erarbeitern. Der Markt für CAD auf der Apple-Plattform ist allerdings recht überschaubar, so dass ich recht schnell von einigen wenig professionellen über eher animationslastige Software zu VectorWorks kam, dass in Deutschland von ComputerWorks vertrieben wird.
In den einschlägigen Foren ist wenig über CAD zu lesen. Wenn es erwähnt wird, dann meist nur im Zusammenhang mit der Performance von Windows-Virtualisierungen.
VectorWorks ist in verschiedenen Ausstattungen zu haben. Die Plugins sind dabei entsprechend dem Einsatzgebiet bezeichnet: So gibt des die entsprechenden Versionen für Landschaftsbau, Architektur und eben auch für Maschinenbau.
Die Plugins enthalten die dem Zweig entsprechenden Normen und einige Standardbauteile, wie z.B. 6-Kant-Bolzen, Gewinde, etc..

Meine Erfahrungen mit CAD erstrecken sich über AutoCAD lite in der Oberstufe bis hin zu dem wirklich schlechten „DataBecker“ CAD in der Berufsschule. Im Gegensatz zu diesen Programmen ist die Benutzeroberfläche von VectorWorks ein Traum! Trotz des enormen Funktionsumfangs findet man sich schon nach kurzer Zeit in den grundlegenden Menüs zurecht.
Ich begann zunächst zwei einfache Blechabwicklungen in 2D zu zeichnen. Insbesondere die Cursor-gebundenen Menüs überzeugen, denn sie ersparen es einem oft Hilfsllinien zu zeichnen, z.B. wenn man Vollinien auf gleicher Höhe enden lassen will. Das Arbeitsfeld ist dabei wie gewohnt als Achsenkreuz eingeteilt, was die direkte Eingabe von Daten einfach macht.
Die Standardisierung ist ein Schwachpunkt insbesondere bzgl. der Bemaßung, welche meist bei abgerundeten Kanten seltsame Maßpfeile produziert.
Für ein Fazit ist es noch zu früh. Allerdings bin ich bis jetzt recht zufrieden.




