Einleitung:

Dieses Blog ist ein Experiment. Obwohl es, zugegeben, nicht das Erste ist. Doch bei jedem vorherigen Versuch der Veräußerung meines Innersten im weltweiten Netzwerk kam ausschließlich selbstmitleidvolles Gejammere heraus. Das Experiment besteht folglich darin, statt dem Negativen das Positive in meinem Leben hier zu dokumentieren und damit mir, durch die eventuelle Resonanz Anderer bewusst zu machen. Als Mensch, der überhaupt kein Trieb zur Selbstdarstellung hat, kann mich das nur voranbringen.

Der Proband:

Meine Name ist Daniel, das ist hebräisch und bedeutet „Gott richtet“. Die Tatsache, dass ich das erwähne soll nicht bedeuten das ich gläubig bin. Ich interessiere mich lediglich für die Herkunft der Worte, vielleicht bedingt durch meinen früheren Lateinunterricht. Schon meine gesamten 20 Lebensjahre wohne ich in einem kleinen Dörfchen in der Nähe von Hannover (Richtung Nienburg) bei meinen Eltern in einem kleinen Holzhaus direkt am Wald. Wenn ich aus meinem Fenster schaue, sehe ich eine alte Birke von der späten Sommersonne in rötliches Licht getaucht. Nach meinem Abitur im Jahre 2006 habe ich eine Lehre als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker angefangen. Autos sind ein eine Leidenschaft meinerseits. Mit kirka 15 Jahren fing ich an, jede Autozeitschrift, die mir in die Finger kam zu verschlingen, beschäftigte mich intensiv mit der Technik und träumte davon, einen dieser fahrbaren Untersätze zu besitzen. Aber meine enorme Fixierung auf das Thema ebbte ab und spielte schließlich nur noch eine Nebenrolle als ich mit dem Angeln begann. Schon bald nach dem Erhalt meines Angelscheins, spezialisierte ich mich darauf, einer Fischart nachzustellen: dem Karpfen, der zugleich der am schwierigsten zu fangene wie auch der kampfstärkste Fisch der Gewässer hierzulande ist. Ein See hatte es mir besonders angetan und ich fischte dort ein Jahr ohne überhaupt etwas zu fangen. Als es dann geschah war ich unglaublich glücklich.

In letzter Zeit jedoch, war ich oft sehr deprimiert und traurig auf Grund verschiedener Umstände meines Lebens. Musik rette mich vor zahlreichen Schluchten, in die ich hätte fallen können. Ich vertiefte mich in Töne, Accorde und sie trugen mich fort, dorthin, wo es mir gut geht. Das Gitarrespielen ist heute ebenfalls mein Hobby, welches ich durch den Besuch diverser Kurse an der Volkshochschule zu forcieren gedenke.

Links, die meine Person vielleicht näher beschreiben:

Die Hilfsmittel

Zur Durchführung dieses Experiments bleibt mir zunächst nur das Medium des Wortes, da es an den entsprechenden Peripheriegeräten (sprich Mikrophon, Kamera) mangelt. Soweit es meine Finanzen zulassen, werde ich dieses Defizit demnächst beheben.

[Auch hier sieht es mitlerweile ganz gut aus: Mein FlickR-Account ]

3 Antworten zu „Ein Experiment“


  1. 1 Dr. Dean 24. Oktober 2007 um 19:07

    Wenn ich Dir einen Tipp geben darf: Gebraucht bzw. via Ebay ein Pandora PXR4 von Korg. Maximal 110 Euro – und Du hast dann nicht nur ein erstklassiges (wirklich wahr) Mikrofon, sondern auch einen äußerst tragbaren digitalen 4-Spur-Rekorder und jede Menge Möglichkeiten zum Experimentieren, Reportagen-machen, Musizieren usw.

  2. 2 belafleck 24. Oktober 2007 um 19:56

    Ja, an sowas habe ich auch schon gedacht. Ich kenn mich mit der Materie nicht aus aber von Korg hört man ja nur gutes.

    Aber meine nächste Anschaffung bleibt in jedem Falle ein iMac :)


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