Archiv für Dezember 2008
Wer möchte ein iPhone gewinnen?
Veröffentlicht 30. Dezember 2008 Der ganz normale Wahnsinn 2 KommentareTags: Gewinnspiel, iPhone
Outperform?
Veröffentlicht 22. Dezember 2008 Der ganz normale Wahnsinn 1 KommentarTags: Aktien, Börse, boersezv, Dennis Winkler, Kritik, Literatur, Sachbuch, Wertpapierhandel
Vor einiger Zeit meldete ich mich aus reiner Neugier beim Wertpapierspiel boersezv.de an. Der dort vor sich gehende realitätsnahe Wertpapierhandel ist hervorragend geeignet, wenn man noch nie mit Aktien gehandelt hat und/oder das nötige Kleingeld fehlt.
So steigerte ich mich schließlich ziemlich in die Materie herein doch die Performance meines Depots ließ stets eher zu wünschen übrig. Lektüre musste her.
So bestellte ich mir André Kostolanys „Die Kunst über Geld nachzudenken“, was sich schon nach den ersten paar Seiten als vollkommen realitätsfremdes Gerede eines alten Mannes herausstellte, und „Schnellkurs Aktien“ von Dennis Winkler. Letzteres kam meiner Vorstellung von Information schon näher.
Winkler beschreibt ausreichend detailliert die Kennzahlen und diverse charttechnische Analyseverfahren. Ferner formuliert er Verhaltensregeln für den privaten Wertpapiertrader. Das Buch ist allerdings auch wirklich nur, dass was das Cover verspricht: Ein Schnellkurs. Tiefergehende Beschreibungen sucht man vergebens. Auch die durchaus häufig formulierten Zweifel an den Formen der technischen Chartanalyse werden komplett ausgeklammert.
Vielleicht geht es im Wertpapierhandel einfach eher um Gefühle als um Charts. Dies könnte der Grund dafür sein, dass man diese Vorgänge nicht zuverlässig mit Methoden der Logik voraussagen kann.
1=1?
Veröffentlicht 3. Dezember 2008 Der ganz normale Wahnsinn , Meine Meinung , Unfertiges aus meinen Windungen Hinterlasse einen KommentarTags: Gesellschaftskritik, Leben, Rätsel
y = 2x+1. Das Volumen des rotierenden Achskörpers ist das Integral der Funktion zum Quadrat mit Pi multipliziert. Du kannst besser tapezieren als ich. Du trägst einen Anzug und fährst Porsche. Ich fahre Golf.
Das Leben ist eine einzige Gleichung. Es scheint mir oft, als läge es in den elementarsten Instinkten des Menschen sich mit seiner Umwelt zu vergleichen. „Wer bin ich?“. Die Antwort darauf erhoffen wir uns davon. Bin ich eher der lockere schlampige Type oder der geschniegelte Spieler ohne Emotion? In welche Schublade gehe ich hinein? Und da wundern wir uns, dass die seltsamen Herren mit ihren Buchstaben und Zahlen immer behaupten Mathematik sei ständig um uns, in uns. Ständiger Wettbewerb umgibt uns auch wenn er teilweise in scheinbar paradoxen Widersprüchen zu dem steht, was wir als „Moral“ oder „Anstand“ bezeichnen.
Dies alles aber, bedeutet Stress! Ein Gefühl, dass man so nie kannte selbst als man noch zur Schule ging, dem Ort wo ja scheinbar der Vergleich seine wohlig gemütliche Höhle hat. Doch dort geht es um nichts. Nicht um Geld oder Überleben.
Ist das wirklich nötig? Vielleicht hat man den Menschen gefunden, mit dem man sein Leben verbringen will, wenn man nicht das Bedürfnis hat diese Vergleiche anzustellen. Vielleicht ist Liebe jemanden nicht einen Platz zuweisen zu wollen.


