Das wirklich Seltsame am iPhone ist, dass es innerhalb kürzester Zeit komplett in den Hintergrund tritt. Das ist keineswegs negativ gemeint, im Gegenteil man gewöhnt sich einfach unheimlich schnell daran, jederzeit zu twittern, blogs zu lesen und eMails zu schreiben.
Gleichzeitig wird auch schnell klar, dass Apple am SDK noch einiges nachbessern muss. Die fehlende Synchronisation der Aufgaben aus Mail.app oder die Tatsache, dass es schwierig ist einen guten RSS-Reader zu finden. Newsstand ist zwar nicht schlecht (NewsGator hat mir ja gar nicht gefallen) aber mit seinen fast vier Euro ziemlich überteuert. Außerdem geht die Aktualisierung nur langsam von Statten selbst via WLAN und bei nur fünf feeds.
Sehr beeindruckt hat mich AirShare. Auf dem iPhone starten, angezeigte IP im Finder eingeben und schon ist das Telefon als „MacOS Server“ im Netzwerk und es lassen sich problemlos Daten hin und her schieben. Tolle Sache!
Das Hauptproblem seitens der Hardware ist wirklich die Battery. Wenn man an einem Tag viel surft kann man gegen Abend gebrauch vom Ladegerät machen. Außerdem ist das Geräte prinzipbedingt immer mit Fingerabdrücken verschmiert und ich würde mir eher eine Oberfläche auf der Rcükseite wünschen, die nicht so glatt und rutschig ist. Das gefiel mir beim 2G besser.



