Die Begeisterung war von Anfang an da. Schließlich besitze ich seit meinem sechsten Lebenjahr PC´s und kann mich noch gut an die Commodores meines Vaters erinnern. Allerdings gab ich nie zuvor soviel Geld für einen Computer aus, vermutlich weil ich auch nie zuvor wirklich so viel Geld hatte.
Es war schon ein schönes Gefühl als ich vor ca. drei Monaten mit meinem neuen 2,2 Ghz MacBook aus dem Apple-Store ging; voller freudiger Erwartung und Neugiert, was dieses mir völlig unbekannte System zu leisten vermöge. Die folgenden drei Tage verbrachte ich fast ausschließlich vor der Maschine. Wie man Software installiert, das “herüberziehen” in den Programme-Ordner war mir zunächst sehr befremdlich. Keine Installationsprozedur? Und wie entfernt man ein Programm überhaupt wieder. Ich frage einen befreundeten Webdesigner, der schon länger mit Macs arbeitet. Die Antwort war sehr einfach “Zieh das Icon in den Papierkorb”. “Das wars??” “Das wars!”.
Einen weiteren die Apple-Momente zeigte sich, als ich eine externen Monitor ansteckte. Ich frage mich, wie ich die Leiste am oberen Bildschirmrand dazu bracht, auf dem neuen Monitor zu erscheinen. Mit zunehmder ratlosigkeit suchte ich nach irgendeinem Häckchen oder einem Dropdown-Menü, ergebnislos. Als ich dann herausfand, dass man die Leiste einfach in der miniaturisierten Ansicht der Monitore in den Systemeinstellungen herüberziehen konnte musste ich mit erschrecken feststellen, dass ich vermutlich regelrecht Windows-geschädigt bin.
Noch heute freue ich mich jedesmal wenn ich mein schönes Laptop anschaue. Für einen Windows-User klingt das sicher ziemlich affig aber ein Mac fällt einem einfach nicht so oft auf, weil er einfach keine Probleme macht. Man schaut eigendlich nur hin, um sich an dem netten Design zu erfreuen jedoch nie in Ärger.
Nur zwei Probleme habe ich heute noch mit dem Mac: Die iSight-Kamera schaltet sich oft unmittelbar nach dem Start an (die Kontrolllampe leuchtet) allerdings funktioniert sie nicht, wenn man Photobooth startet. Erst nach kompletten Runterfahren normalisiert sich das Ganze. Das kommt allerdings nur sehr selten vor, vielleicht bei jedem 100. Hochfahren.
Außerdem fährt mein MacBook öfter mal unvermittelt aus dem Ruhezustand. Mal ohne Angaben von Gründen, mal weil sich unerklärlicherweise die Bluetooth-Tastatur abgemeldet hat, sich aber sofort wieder anmeldet.
Ich bin guten Gewissens, dass sich diese Probleme noch im Laufe der Erweiterung von Leopard beheben. Außerdem sind es nur minimale Einschnitte, die die Genialität des Systems kaum mindern.
Das war es also: Mein Resümé nach drei Monaten als Mac-User.



Ich will auch.. mehr kann ich dazu nicht sagen.
Ich bin auch seit ein paar Monaten stolzer Macbook Besitzer. Ich kann die Erfahrungen nur bestätigen. Das Problem mit der ISight Kamera kenne ich aber leider auch.
Mhm. Ja, der Papierkorb ist schon beeindruckend ~gg~
Ein Windows User weniger, ein Mac User mehr^^sehr schön
Yeah, hat mich schon beeindruckt, wie schön einfach man die Dinge gestalten kann, pex.
Welcome in life…
selbst auch switcher, aber eher in richtung einfacher user. aber die deinstallation von programmen funktioniert leider nicht immer ganz so einfach, aber es gibt eine reihe freeware die das fabelhaft erledigt. du wirst sehen, da gibt es meist ein paar anhängsel die bleiben dir dann als trabanten irgendwo liegen und stören, wenn du pech hast fallweise das system. auch webdesigner können irren.
Willkommen am Mac
)
Ich nutze Apple seit 20 Jahren. Ich hatte gelegentlich das zweifelhafte Vergnügen auch mit Windows-Rechnern umgehen zu dürfen. Und derzeit habe ich auf meinem neuen iMac sogar eine Windows-Installation unter Parallels (finde ich Klasse! Bietet enorme Integration in die Apple-Umgebung!!), weil ich ein spezialisiertes Programm benutze, das es bislang nicht für den Mac gibt.
Mein Fazit: Freiwillig werde ich gewiß nicht wechseln!
OK, Windows ist keine Katastrophe, auch wenn manche da immer nur draufhauen. Dennoch erscheint mir am Mac vieles – alles?? – einfacher, klarer, “logischer”, angenehmer und *schöner*.
Stimmt, die optischen Effekte von Time Machine (genial einfaches und durchdachtes Programm für Backup und Restore, versehentlich gelöschte Daten wiederholen) tun nichts für die Performance, machen die Backups nicht besser. Aber mir gefallen sie, mir macht das Spaß.
Und ein Arbeitsmittel, das seinen Job gut macht *und* mir Spaß bringt, gewinnt bei mir immer über eines, das nur seinen Job gut macht. Davon gibt es m. E. im Apple-Umfeld viel mehr.