Chart Analyzing – Science or Superstition?

The market is one of the most complex systems there is. Many generations of investors racked their brains in order to foresee the worth of a stock or bond, etc. and thus came up with different techniques.
One of them is chart analyzing which has grown in popularity continously since the 1970’s.  I have always had a critical point of view on that kind of analysis. It just seems so unlikely that the complexity of the market can be measured in some simple trendkanals or certain chart formations. However most of my doubts where based on hear-say and what I picked up from some short tutorials on the internet. So I decided to order the much recommented “Crashkurs Charttechnik” by Markus Horntrich.

To sum it up: My doubts grew with every page I turned.
For example on page 36 the author states that “a chart is a aggregation of all mans trading decisons” and it is a “visualisation of all the information” on that value. This is an assumption that includes that all investors really participate but what if investors with volatile information do not participate in the trade. On top of that I believe the chart is also a visualisation of what the investors feel and how the dominant vibe on the market feels like. The chart could also be the result of a well played delusion.

In chart analysis everything is about trends and the recognition of such as soon as possible. Mr. Honrtrich describes three different phases of the basic trend:
1. Aggregationphase is described as when “well informed insiders buy”
2. Follower’s phase
3. Distributionphase as when the bigger part of the investors buy
What upset me about that especially are the so-called “insiders”. To me it seems like a fairytale that there is a selcted group of people that actually have enought money to influence the worth of a stock. The only way to do that in my opinion is to spread those “insider informations” between other investors or probably just get an analyst to write some crap that most of the morons out there seem to believe although most of them do not understand what is actually said.

Furthermore the author often uses phrases like “this works in most cases”. However he never says a word regarding any form of statistical proof and what is especially odd is the authors obvious denial of human emotions beeing part of a trading decision. As on page 40 on where is pointed out that “the trend concept is whensoever more succesful than listenig to your guts”. I hardly doubt that due to the lack of proof and the obvious involvement of emotions in the market. Or how can it be explained that the GM stock raises over 40 percent on one day? How could the Volkswagen stock raise over a 1000€ within a day.
Something similar is stated on page 42 regarding buy-/sell-signals: “There is a chance of the signals being wrong but it is still better than hope”. From my point of view it is hope that defines the market.

To me the hole chart analyses is based on emotional preconceptions since there is no statistical proof what so ever. I think that it sometimes works because the investors believe in it. When everyone sees a certain constallation as a buy-signal they will all buy and thus raise the course.
So there is a reason to get familiar with those techniques but I would not let the results be the main part of my trading decision. Simple logical assumptions are far more powerful. Not mentioning the financial status of the company.

(note: all quotes have been translated by the author of this article)

Das Ende der Marktwirtschaft

These 1: Kapitalismus ist kein System, sondern eine menschliche Verhaltensweise
Märkte hat es schon immer gegeben selbst 2000 v. Chr. bei den Babyloniern, denn sie bewirken einen überlebensfördernden Umstand für die Menschen: Sie können sich spezialisieren auf eine Tätigkeit und die Produkte für andere Güter eintauschen. Damit geht eine erhebliche technologische Weiterentwicklung einher. Zum Beispiel wäre es sicher niemals möglich gewesen Pferde mit Hufeisen zu beschlagen, wenn es den Schmieden nicht möglich gewesen wäre ihre Ware für ein anderes Gut einzutauschen. 
Selbst in sozialistischen Gesellschaften, wie der DDR bildeten sich Märkte aus einfachem Mangel heraus.

These 2: Der Markt ist ein komplexes Ökosystem
Vergleichbar mit einer Pflanze, die man zwar zurückschneidet damit sie nicht zu hoch wächst. Dabei würde man sie nicht genetisch manipulieren um ihr Wachstum einzudämpfen.
Der Markt ist sehr schwer berechenbar. Selbst heute mit Millionen von qualifizierten Wissentschaftlern die über riesige Computerkapazitäten verfügen ist es in seltesten Fällen möglich eine genaue Aussage zu treffen.
Sollte man daraus nicht schließen, dass es sehr wohl sinnvoll ist in Form von sozialen Netzen und der Kartellkontrolle in den Markt zu intervenieren aber das es vollkommen verantwortungslos ist so massiv einzugreifen einzelne Firmen künstlich am Leben zu erhalten obwohl der Markt das Gegenteil diktiert und keinerlei “Systemrelevanz” vorhanden ist.

Schlussfolgerung:
Die Regierung legt momentan ein Verhalten an den Tag, das verantwortungsloser kaum sein kann. Erst pumpt man Milliarden in Opel und nun kommen auch noch Firmen wie Arcandor oder Infineon dazu. Das alles unter dem guten Argument der Sicherung von Arbeitsplätzen. Aber was nützt es, diese Arbeitsplätzen zu erhalten, wenn das Geschäftsmodell schlecht ist, das Management seit Jahren versagt und die Produkte kaum Absatz finden. Der Markt kennt hier nur eine Möglichkeit: Pleite. Dieser Vorgang stellt eine Reinigung dar, denn alte nicht mehr erfolgreiche Betriebe werden entfernt zu Gunsten von neuen, innovativen, die wiederum auch wieder Arbeitsplätze schaffen.
Die Regierung begibt sich in einen Teufelskreis, denn umso mehr Hilfspakete sie verteilen umso mehr Unternehmen werden nachfragen. Und diese dann abweisen? Im Wahlkampf?
Fakt ist, das Geld, welches die Regierung heuer in diese maroden Firmen investiert fehlt im Nachhinein im Bildungswesen und zur Förderung von wirklich innovativen Unternehmen. Ist das gerecht?

Wer möchte ein iPhone gewinnen?

Outperform?

Vor einiger Zeit meldete ich mich aus reiner Neugier beim Wertpapierspiel boersezv.de an. Der dort vor sich gehende realitätsnahe Wertpapierhandel ist hervorragend geeignet, wenn man noch nie mit Aktien gehandelt hat und/oder das nötige Kleingeld fehlt. 
So steigerte ich mich schließlich ziemlich in die Materie herein doch die Performance meines Depots ließ stets eher zu wünschen übrig. Lektüre musste her.
So bestellte ich mir André Kostolanys “Die Kunst über Geld nachzudenken”, was sich schon nach den ersten paar Seiten als vollkommen realitätsfremdes Gerede eines alten Mannes herausstellte, und “Schnellkurs Aktien” von Dennis Winkler. Letzteres kam meiner Vorstellung von Information schon näher.

Winkler beschreibt ausreichend detailliert die Kennzahlen und diverse charttechnische Analyseverfahren. Ferner formuliert er Verhaltensregeln für den privaten Wertpapiertrader. Das Buch ist allerdings auch wirklich nur, dass was das Cover verspricht: Ein Schnellkurs. Tiefergehende Beschreibungen sucht man vergebens. Auch die durchaus häufig formulierten Zweifel an den Formen der technischen Chartanalyse werden komplett ausgeklammert. 

Vielleicht geht es im Wertpapierhandel einfach eher um Gefühle als um Charts. Dies könnte der Grund dafür sein, dass man diese Vorgänge nicht zuverlässig mit Methoden der Logik voraussagen kann.

1=1?

y = 2x+1. Das Volumen des rotierenden Achskörpers ist das Integral der Funktion zum Quadrat mit Pi multipliziert. Du kannst besser tapezieren als ich. Du trägst einen Anzug und fährst Porsche. Ich fahre Golf. 
Das Leben ist eine einzige Gleichung. Es scheint mir oft, als läge es in den elementarsten Instinkten des Menschen sich mit seiner Umwelt zu vergleichen. “Wer bin ich?”. Die Antwort darauf erhoffen wir uns davon. Bin ich eher der lockere schlampige Type oder der geschniegelte Spieler ohne Emotion? In welche Schublade gehe ich hinein? Und da wundern wir uns, dass die seltsamen Herren mit ihren Buchstaben und Zahlen immer behaupten Mathematik sei ständig um uns, in uns. Ständiger Wettbewerb umgibt uns auch wenn er teilweise in scheinbar paradoxen Widersprüchen zu dem steht, was wir als “Moral” oder “Anstand” bezeichnen. 

Dies alles aber, bedeutet Stress! Ein Gefühl, dass man so nie kannte selbst als man noch zur Schule ging, dem Ort wo ja scheinbar der Vergleich seine wohlig gemütliche Höhle hat. Doch dort geht es um nichts. Nicht um Geld oder Überleben.

Ist das wirklich nötig? Vielleicht hat man den Menschen gefunden, mit dem man sein Leben verbringen will, wenn man nicht das Bedürfnis hat diese Vergleiche anzustellen. Vielleicht ist Liebe jemanden nicht einen Platz zuweisen zu wollen.

Things

Seit Längerem verfolge ich Bre Pettis’ “things”-Reihe. Die kleinen Ausbrüche kreativ/künstlerischem Schaffens sind stets nett anzusehen und liebevoll inszeniert.

Mehr davon unter:
Bre Pettis’ Blog

Mr. Pettis ist Mitglied der legendären “NYC Resistors“, eine Art Club aus dem Herzen von New York, der sich mit angewandter Wissentschaft im wahrsten Sinne des Wortes beschäftigt.

Konservativ?

Ich bin keiner dieser Typen, die permanent ihren Hass auf das “System” äußern nur um sich emotional abzusichern. Wenn ich mich emotional absichern will zieh ich die Gardinen zu, leg mich auf die Couch und trink ein paar Biere.
Aber manche Dinge sind schon verdammt seltsam. So zum Beispiel mein Studium. Meine Ausbildung war derart langweilig, dass ich wahnsinnig geil darauf war meinen Geist ein wenig herauszufordern doch jetzt, nachdem ich fast ein Jahr dabei bin, bekomme ich doch Zweifel ob sich das deutsche Hochschulsystem doch wirklich so sehr vom Wahnsinn einer Berufsausbildung unterscheidet. Eigendlich ist es eine recht einfache Sache: Lerne eine Menge Kram auswendig, schreibe es dann innerhalb von einer vorgegebenen Zeit unter Aufsicht auf ein Zettel. Wiederhole dies 40 mal und du bekommst einen Zettel da steht “Bachelor” drauf und damit wurdest du offiziel zum harten Hengst gekührt.
Aber was springt für einen selbst wirklich dabei raus außer die gute Aussicht auf einen höheren Verdienst.
Man verbringt eine Menge Zeit damit alleine in seinem Zimmer rumzuhängen und Texte zu lesen. Das ist vielleicht ganz interessant aber es ersetzt trotzdem nicht die Freizeitaktivitäten, denen man sonst nachgeht. Ich glaube, es ist mir bewusst geworden, dass ein Studium eine elementare Ungerechtigkeit ist. Auf der einen Seite fordert es einen großen Teil deiner Zeit auf der anderen bildet es keinen Ersatz dafür “einfach mal rauszukommen”.

“It’s about what People need”

Die große Frage, die uns alle schon so lange Beschäftigt ist doch “Was brauchen wir”. Sie illustriert dabei auf anschaulichste Weise, die Wiedersprüchlichkeit sämtlicher politischer Bestrebungen der Menschheit. Denn wie könner wir das Erstreben unser Bedürfnisse einer Person aufbürden. Egal wie diese Person an Macht gekommen ist, egal wie gut oder schlecht sie ist, es ist unmöglich alle zufrieden zustellen. So verkommt diese Welt zu einem Kampf. Nein, eigenlich ist Kampf nicht das richtige Wort, denn es schwingt noch so etwas wie Ehre oder Anstrengung mit. Es lässt sich vielmehr mit einer Schlange an einer Supermarktkasse vergleichen, nur das alle Anstehenden besoffen sind. Beduselt von ihrer liebsten und einzigen Droge: Konsum. Diese Menschen versuchen sich vorzudrängeln. Dabei bricht keine Schlägerei aus, nein das wäre zu anstrengend.
Am Ende des ganzen leidvollen Spiels steht irgendjemand vorne, der es weder besonders verdient hat noch außergewöhnlich glücklich darüber ist. Er hat schließlich bloß seine Vorteile gesichert während wir anderen Müde daneben stehen und uns emotionslos an seine Stelle sehnen. Gar nicht, weil wir so große Bedürfnisse haben. Einfach weil es von uns verlangt wird. Genauso wie dass von einem erwartet wird in der Öffentlichkeit nicht laut zu rülpsen.

Wenn man es mal anders betrachtet, sind unsere Bedürfnisse keineswegs unendlich. Vielleicht entstehen sie auch nur aus geselleschaftlichen Zwängen heraus. Nehmen wir zum Beispiel die Ehe oder Kinder. Sie erzeugen ein erhöhtes Bedürfniss nach finanzieller Sicherheit. Warum? Man will schließlich seinen Kindern die Schmach ersparen arm zu sein. Warum das? Nun, hier wird des wirklich interessant, denn die Geschichte zeigt, dass die genialsten und kreativsten Köpfe eben nicht gerade die sind, die ihren Weg unterstützt durch die Eltern gegangen sind. Dessen Lebenslauf derart Perfekt ist, dass sie der konservative Direktor einer Sparkasse in einer Kleinstadt mit Handkuss einstellen und ihn am zweiten Tag schon die Codes für den Tresorraum anvertrauen würde. Die in der Retrospektive Besten sind von ganz unter gekommen. Sie sind Kinder der zweiten Chance, der Rebellion gegen das Bestehende.
Sicher, sie sind diesen Weg nicht unbeschadet gegangen aber wer kennt nicht den Ausspruch “Wer will schon ohne Narben sterben” außerdem sind es nicht unsere Schwächen, Fehler und Depressionen die den Willen nach Änderung so extrem provozieren, dass er tatsächlich war wird.

Natürlich ist es falsch Menschen derart zu beurteilen und wahrscheinlich wäre es für alle am angenehmsten, wenn man sie einfach auf der allen Menschen eigenen Neugier arbeiten lässt. Ohne Schmerz. Aber scheinbar wollen wir das nicht.

XMind

Heute meldete TUAW, dass XMind zu einem OpenSource-Projekt gemacht wurden, was mich dazu veranlasste das Programm prompt runterzuladen und auszuprobieren. Schließlich kostet die Vollversion mal eben 299 $ und die “offene” Variante soll einige Features von der Variante für professionelle Anwender mitbekommen haben.
Gegenüber PersonalBrain glänzt XMind vor allem mit Übersichtlichkeit: Die Abwesenheit Pseudo 3D und vordefinierte Strukturen halten die Konstruktion übersichtlich. Zudem gefallen mir die Export- und Druckmöglichkeiten wesentlich besser. So ist wenn schon kein PDF so aber ein Export als Bild möglich. Die Kommentar- und Taggingfunktionen sind ähnlich ausgereift wie bei PersonalBrain.

Creating Brains

In einer Zeit, in der alles konsequent digitalisiert wird, dürfen wir nicht vor uns selbst zurückschrecken. Damit meine ich keinesfalls audio oder visuelle Information, nein viel intimer, unsere Gedanken!
Dabei hilft uns PersonalBrain von “The Brain”. Innerhalb der glatten Aqua-Arbeitsoberfläche kann man bequem “Thoughs” erstellen, sie kommentieren, verlinken, filtern und zu guter letzt das ganze “Brain” als Html oder Xml-File exportieren.
Bevor ich PersonalBrain ernsthaft ausprobierte, war ich weniger ein Fan von solche Lernmethoden. Vielleicht weil ich sie noch aus grauer Schul-Vorzeit mit pubertätsbedingt unangenehm wirkenden Präsentationsaufgaben verbinde. Aber meine Studium-Motivationskurve ist in den letzten Monaten durch viel BWL und Systemtheorie ziemliche stark nach unten gegangen und so kam ich zu dem Entschluss bei einem erneuten Versuch würde mir auch kein Diamant aus der Krone brechen.
In der Tat hat mich die Methode überzeugt: Die Visualisierung, welche bequem und schnell zusammengeklickt ist hilft doch enorm Sachverhalte in Beziehung zu setzen und sich einzuprägen. Als wesentlichsten Nachteil von PersonalBrain sehe ich die zuvor angesprochenen doch recht begrenzten Exportmöglichkeiten des erstellten Brains. Ein PDF wäre z.B. sehr wünschenswert. Zusätzlich sind die Ausdrucke der Brain ziemlich schlecht: Mangelnde Qualität und kaum Einstellmöglichkeiten.

Insgesamt kann ich PersonalBrain für jeden empfehlen, der lernspezifisch eher visuell veranlagt ist. Meiner Meinung nach, die beste Mindmapping-Software für den Mac.

Mein Trigonometrie-Brain


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